3. Mai 2018 Latido

Dr. Dagmar Kogoj – „Das Thema Datenschutz hat mich bei Latido besonders überzeugt“

Dr. Dagmar Kogoj arbeitet seit Ende Dezember 2017 mit Latido. Wir haben Sie in Ihrer Wahlarzt-Ordination in Wien, Währing, besucht und Sie um einen Erfahrungsbericht mit Latido gebeten.

Latido:  Sie arbeiten nun seit Ende letzten Jahres mit Latido. Während Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie bereits mit zahlreichen anderen Softwarelösungen gearbeitet, was gefällt Ihnen an unserer Software besonders gut?

Dr. Kogoj: Zunächst einmal hat mir vor allem der Einstieg in die Software sehr gut gefallen, denn der Einstieg erforderte keine langwierige Eingewöhnung und auch kein Studium des Benutzerhandbuchs. Ich habe im Laufe meiner Karriere schon mit mehreren Softwarelösungen gearbeitet, welche anfangs sicherlich eine gute Lösung für Ärztinnen/Ärzte geboten, aber sich im Laufe der Zeit eindeutig verkompliziert haben und aktuell nicht mehr übersichtlich sind. Deshalb musste ich damals häufig den Helpdesk kontaktieren. Zudem hatte ich immer das Gefühl, vom Design her noch mit einem „Comodore 64“ zu arbeiten. Latido bietet hingegen den großen Vorteil, dass die Software sehr klar und strukturiert aufgebaut ist und somit überaus selbsterklärend ist.

Nach der sehr intensiven Einschulung von Latido war ich zugegebenermaßen noch etwas unsicher, jedoch habe ich mich dank der userfreundlichen und klaren Struktur schnell zurechtgefunden. Der Umstieg war somit rasch geschafft und bereits nach einigen Tagen konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, mit meinem vorherigen Dokumentationssystem zu arbeiten. Prinzipiell denke ich, dass sich UserInnen, die häufig mit Windows- oder Apple-Geräten arbeiten, sehr rasch in Latido zurechtfinden werden.

Latido: Als Ärztin der Psychiatrie und psychotherapeutischen Medizin führen Sie regelmäßig auch Hausbesuche bei Ihren PatientInnen durch. Verwenden Sie bei diesen Hausbesuchen auch Latido?

Dr. Kogoj: Ich führe aktuell rund ein- bis zweimal pro Woche Hausbesuche bei einem Verein für die Betreuung von Menschen mit Behinderungen durch. Dabei nehme ich stets meinen Laptop mit und arbeite mit Latido. Eine Internetverbindung richte ich mir mittels eines WLAN-Hotspots mit meinem Smartphone ein. Der große Vorteil der mobilen Nutzung von Latido liegt für mich darin, dass ich während der Hausbesuche rasch vor Ort Rezepte, Medikamentenveränderungen, Bestätigungsschreiben und diverse andere Ansuchen für Behandlungen schreiben kann. In der Folge kann ich die jeweiligen Dokumente entweder gleich ausdrucken oder als PDF an die Institutsleitung zur Weiterverarbeitung übergeben. Dadurch erspare ich mir eine langwierige Nachbereitung und meine Arbeit ist erledigt, wenn ich die jeweilige Betreuungseinrichtung verlasse.

Latido: Hatten Sie anfangs Bedenken gegenüber einer Webapplikation und der damit verbundenen externen Speicherung von Daten?

Dr. Kogoj: Nein, eigentlich war die externe Speicherung der Daten für mich ein entscheidender Grund, warum ich mich für Latido entschieden habe. Denn die Verwendung von webbasierten Softwarelösungen in der Medizin ist für mich eindeutig die Zukunft. Bis vor kurzem habe ich meine Daten lokal gespeichert und auf externen Speichermedien gesichert. Dies war vor allem sehr zeitaufwendig, weshalb ich nach einer Alternative gesucht habe. Nachdem die Sicherheit der PatientInnendaten für mich höchste Priorität hat, habe ich nach einer entsprechenden Lösung gesucht. Latido hat mich in diesem Fall besonders angesprochen, weil klar kommuniziert wurde, dass man sich über das Thema Datensicherheit seit der Gründung Gedanken gemacht hat. Zudem gefällt mir, dass Latido in diesem Bereich auch mit unabhängigen externen ExpertInnen zusammengearbeitet hat.

Das Sicherheitskonzept von Latido ist für mich sehr schlüssig. Ich finde es gut, dass man nach gewisser Zeit automatisch aus dem System ausgeloggt wird und dass meine Ordination mittels 2-Faktor-Authentifizierung zusätzlichen Schutz genießt. Ein weiterer Vorteil liegt für mich in der automatischen Datensicherung, welche ab nun Latido für mich übernimmt. Ich kann mich nun einfach aus Latido ausloggen und meine Daten werden verschlüsselt gespeichert und laufend gesichert.

Latido: Bei Latido können ÄrztInnen Vorlagen für Anamnesen und Dekurse in der Latido-Bibliothek teilen. Gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen haben wir mehrere Vorlagen erarbeitet, auf die alle UserInnen von Latido zugreifen können.  Sie haben beim Start auch Vorlagen von Latido übernommen und an Ihre Bedürfnisse angepasst. Wie war Ihre Erfahrung im Zusammenhang mit diesem zusätzlichen Service von Latido?

Dr. Kogoj: Meiner Meinung nach gibt es in der Medizin das grundsätzliche Problem, dass bereits erworbenes Wissen bzw. erarbeitete Strukturen nicht immer weitergegeben werden. Es ist somit ein großer Vorteil, wenn ein Kollege oder eine Kollegin mit langjähriger Erfahrung eine Standardanamnese bzw. ein Standarddekursblatt, wie beispielweise den psychopathologischen Befund, erstellt und dies dann anderen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellt. Latido bietet hierfür die ideale Möglichkeit. Denn derartige Vorlagen können einfach aus der Latido-Bibliothek in die persönliche Ordination hineingeladen werden. Bei Bedarf können diese Vorlagen vom User adaptiert bzw. bearbeitet werden. Die Adaptierung und Einrichtung dieser Dokumente konnte ich nach der guten Einschulung bereits selbst erledigen, da die Einrichtung dieser Dokumente einer ähnlichen Logik wie Microsoft Word folgt.

Latido: Welche Funktionen von Latido schätzen Sie besonders und warum?

Dr. Kogoj: Besonders schätze ich die Verrechnung sowie die Finanzansicht von Latido. Dies war mit ein Grund, warum ich mich für Latido entschieden habe, denn so ist es mir leicht möglich, stets den Überblick über meine Honorarnoten zu bewahren. Zuvor habe ich meine Buchhaltung selbst gemacht und nun werde ich dabei maßgeblich von Latido unterstützt. Zusätzlich lässt sich die Honorarnotenübersicht leicht exportieren. So kann ich meinem Steuerberater schnell eine E-Mail mit meinen Einnahmen schicken und muss nicht mehr extra in seine Kanzlei fahren. Außerdem erleichtern die Filterfunktionen der Honorarnoten, die Übersicht über noch nicht bezahlte Honorarnoten zu bewahren. Das Management von offenen Rechnungen wird nun durch die Möglichkeit zur Erstellung von personalisierten Mahnschreiben zusätzlich optimiert. Die Integration der Registrierkasse ist ein zusätzlicher Benefit von Latido und überaus praktikabel, denn so habe ich alles aus einer Hand.

Latido: Sie haben sich neben dem Latido Wahlarzt Basic Paket auch für den Interaktionscheck von Diagnosia entschieden. Was waren die Beweggründe für die Bestellung dieses zusätzlichen Services?

Dr. Kogoj: Der Grund für die Bestellung dieses Zusatzfeatures liegt für mich ganz klar auf der Hand. Ich betreue sehr viele Patientinnen und Patienten, die aufgrund von anderen Erkrankungen zahlreiche Medikamente einnehmen müssen. Insbesondere bei der Verschreibung von Psychopharmaka sollt man besonders aufpassen, denn diese Medikamente haben bekanntlich sehr viele Wechsel- und Nebenwirkungen, die Ärztinnen und Ärzte nicht auswendig wissen. Meiner Ansicht nach eignet sich dieser Bereich besonders für den Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie einem integrierten Wechselwirkungscheck. Auf potenzielle Wechsel- und Nebenwirkungen werde ich nun dank des integrierten Interaktionschecks automatisch hingewiesen, was mich sehr beruhigt.

Vielen Dank für das ausführliche Interview. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei der Arbeit mit Latido!

Dr. Dagmar Kogoj Wahlarzt-Software

Dr. Dagmar Kogoj
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
ÖÄK Diplom für forensisch-psychiatrische Gutachten

Hofstattgasse 16/12 
1180 Wien

Terminvereinbarung unter:

+43 (0)664 88928547

praxis@kogoj.co.at



 

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