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Priv. Doz.in Dr. in Med. Univ. Sandra Beinhardt – „Wenn es keine besonderen Gründe gibt, die dagegen sprechen, nutze ich ausschließlich das e-Rezept. Es ist einfach und effizient – gerade wenn Patient:innen kurzfristig ein Rezept benötigen und ich mich nicht in der Ordination befinde, sondern beispielsweise auf Urlaub bin. Dann lässt sich das problemlos und schnell erledigen.“

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Priv. Doz .in Dr.in Med. Univ. Sandra Beinhardt ist Fachärztin für Innere Medizin sowie Zusatzfachärztin für Gastroenterologie und Hepatologie und führt ihre Ordination im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Seit 2021 nutzt sie erfolgreich LATIDO als Patientenverwaltungsprogramm in ihrer Ordination und hat dabei bereits viele Funktionen des Systems in ihren Praxisalltag integriert. In diesem Interview erzählt Priv. Doz .in Dr.in Med. Univ. Sandra Beinhardt, wie sie auf LATIDO aufmerksam wurde, welche Erfahrungen sie mit der Software gemacht hat und welche Funktionen sie besonders schätzt. Besonders hebt sie hervor, wie LATIDO ihren Arbeitsalltag vereinfacht und wie die digitale Lösung ihrer Ordination dabei hilft, effiziente Prozesse zu gestalten.

LATIDO: Wann haben Sie mit unserer Software LATIDO begonnen und wie sind Sie auf LATIDO gestoßen?


Priv. Doz .in Dr.in Med. Univ. Sandra Beinhardt: In Vorbereitung auf die Eröffnung meiner Wahlarztordination im August 2021 hatte ich mich im Internet nach einem Patientenverwaltungsprogramm umgesehen und bin dabei auf LATIDO gestoßen. Ich habe dann einen Probezugang bekommen und war gleich recht angetan, weshalb ich mich dann auch schnell dazu entschlossen hatte LATIDO für meine Ordinationsverwaltung zu nehmen. Und ich bin immer noch glücklich mit dieser Wahl.


Können Sie sich noch daran erinnern, wie der Einschulungsprozess mit LATIDO abgelaufen ist?


Ich hatte einen längeren Einschulungstermin. Das war schon etwas viel Information auf einmal, aber es ist durchaus gut zu bewältigen, wenn man sich damit beschäftigt, da das Programm sehr intuitiv ist.

Wie lang hat es dann wirklich gedauert, bis Sie dann begonnen haben mit LATIDO zu arbeiten?

Ich habe direkt nach der Einschulung angefangen damit zu arbeiten.

Hatten Sie anfangs noch viele Rückfragen und mussten sich noch häufig an das Support-Team wenden?

Am Anfang hab ich mich schon ein paar Mal gemeldet, aber nicht sehr oft. Immer, wenn ich etwas gebraucht habe, bin ich gut durchgekommen und hab schnell Hilfe bekommen.

Haben Sie öfter auf das online Help Center zurückgegriffen oder sich Webinare angesehen?

Nein, bisher nicht. Wenn ein akutes Problem auftritt, fehlt mir meist die Zeit, das online Help Center zu durchsuchen. Ich habe mir zwar oft vorgenommen, es in einer ruhigeren Phase nachzuholen, aber in der Praxis kommt es dann doch nicht dazu. In dringenden Fällen wende ich mich daher direkt telefonisch an den Support.


Wir bieten Neuerungen immer wieder in Webinaren an, meist einmal im Monat. Würden Sie diese interessieren?

Die Webinare sind für mich durchaus interessant, allerdings hatte ich bisher noch keine Gelegenheit, daran teilzunehmen. Oft denke ich, dass ich sie mir später ansehen könnte, wenn sie verfügbar sind. Allerdings fehlt mir nach einem langen Arbeitstag in der Ordination meistens die Energie dazu.

Das kann ich nachvollziehen. In der Ordination arbeiten Sie alleine, ohne Assistenz, oder?

Genau. Mein Mann unterstützt mich teilweise bei technischen Dingen, wie der GINOA-Umstellung.

Wie läuft denn ein „klassischer“ Ordinationsbesuch bei Ihnen ab? Ich habe gesehen, viele Patient:innen buchen sich die Termine bei Ihnen online.

Ich würde sagen, dass über 90 % meiner Patient:innen ihre Termine online buchen – mit Ausnahme der älteren Patient:innen. Zudem nutze ich die Telemedizin-Funktion sehr häufig. Alle Patient:innen erhalten von mir einen Patientenbrief, den ich ihnen in der Regel über das LATIDO Patienten Portal zusende. Befunde, beispielsweise von bildgebenden Verfahren oder Kolleg:innen aus der Endoskopie, erhalte ich über A1 DaMe und kann sie direkt in LATIDO einsehen und im Patientenakt speichern. Insgesamt nutze ich viele der verfügbaren Zusatzmodule von LATIDO.

Ich würde gerne noch einmal auf das Thema Telemedizin zurückkommen. Für welche Anliegen nutzen Sie diese am häufigsten?

Ich nutze die Telemedizin häufig für Befundbesprechungen, insbesondere nach einer Erstvorstellung, wenn ich Patient:innen für weiterführende Untersuchungen wie Ultraschall oder andere diagnostische Verfahren überweise. Der Termin dauert genauso lange wie vor Ort, aber die Patient:innen sparen sich den Weg in die Ordination – insbesondere jene, die aus Niederösterreich oder dem Burgenland anreisen. Jüngere Patient:innen nehmen dieses Angebot besonders gerne in Anspruch.

Ein großer Vorteil ist, dass alle Patient:innen dennoch einen schriftlichen Bericht erhalten. Zudem kann ich problemlos Rezepte ausstellen oder Überweisungen versenden. In manchen Fällen, wenn ein auffälliger Befund vorliegt, stelle ich das Rezept direkt aus und informiere die Patient:innen per Nachricht darüber, dass das Medikament auf ihrer e-Card hinterlegt ist – das erfolgt unabhängig von der Telemedizin und läuft nebenher.


Erfolgt die Abrechnung dann ebenfalls über LATIDO, und versenden Sie die Honorarnote direkt datenschutzkonform und verschlüsselt über LATIDO?


Bei einer Erstvorstellung sind automatisch zwei Termine inbegriffen, sodass die Befundbesprechung bereits im ersten Termin enthalten ist. Daher spielt es für mich keine Rolle, ob die Patient:innen den Termin zur Befundbesprechung vor Ort oder telemedizinisch wahrnehmen.



Reichen Sie die Rechnungen auch für Ihre Patient:innen ein?

Ja, das mache ich bereits seit Beginn an. Ich sehe es als eine große Erleichterung für die Patient:innen und möchte zudem vermeiden, dass Honorarnoten möglicherweise nicht eingereicht werden. Wenn ich die Einreichung direkt übernehme, ist der Prozess sofort abgeschlossen und ist kein großer zusätzlicher Aufwand für mich. Grundsätzlich wünschen nur wenige Patient:innen, dass sie ihre Honorarnote nicht von mir eingereicht werden. Das ist eher die Ausnahme, Der Großteil ist froh, dass sie sich nicht selbst darum kümmern müssen.


Wie haben Sie die Umstellung von Papierrezepten auf das eRezept erlebt

Der Umstellungsprozess war insgesamt recht langwierig. Es hat eine Weile gedauert, bis ich alle Anforderungen erfüllen konnte und die technische Umsetzung reibungslos funktionierte. Die Einführung war durchaus mühsam, aber letztendlich haben wir es erfolgreich umgesetzt. Da die Nutzung des e-Rezepts ohnehin für alle verpflichtend wird, bin ich froh, dass ich den Schritt bereits hinter mir habe.

Das stimmt, die Umstellung erfordert einiges an Aufwand und Infrastruktur (z.B. GIN Netz) – im Gegensatz zur relativ einfachen Integration von A1 DaMe in LATIDO. Deshalb haben wir bereits im letzten Jahr unser Entwicklerteam fast verdoppelt, um das e-Rezept-Modul so auszubauen, dass sobald die Voraussetzungen (Anbindung an GIN, Rezepturbefugnis und erfolgreiche Anmeldung über die E-Card-Weboberfläche) getroffen wurden, die Integration in LATIDO für die Arzt:innen schneller und einfacher werden. Mittlerweile können so die Ärzt:innen, nachdem die Vorraussetzungen getroffen wurden, die finale Installation auf LATIDO mittels Schritt-für-Schritt-Anleitung selbstständig durchführen.

Wie wird das e-Rezept denn von Ihren Patient:innen angenommen?

Sehr gut. Wenn es keine besonderen Gründe gibt, die dagegen sprechen, nutze ich ausschließlich das e-Rezept. Es ist einfach und effizient – gerade wenn Patient:innen kurzfristig ein Rezept benötigen und ich mich nicht in der Ordination befinde, sondern beispielsweise auf Urlaub bin. Dann lässt sich das problemlos und schnell erledigen.

Das heißt, Sie arbeiten auch gelegentlich von unterwegs aus über Ihr Handy oder den Laptop?

Ja, aber hauptsächlich über den Laptop – den habe ich immer dabei, auch im Urlaub. Ich weiß aus Erfahrung, wie viele E-Mails und Befunde sich sonst ansammeln würden.

Haben Sie eine direkte Schnittstelle mit dem Labor oder erhalten Sie alles über A1 DaMe?


Ich verfüge über eine Schnittstelle mit dem Labor. Das heißt, die Anforderungen an labors.at kann ich online übermitteln, und die Befunde erhalte ich automatisch über A1 DaMe. Die Probenetiketten werden durch die Schnittstelle ebenfalls automatisch ausgedruckt.

Welche Funktion von LATIDO erleichtert Ihnen am meisten den Alltag?

Am meisten schätze und nutze ich das e-Rezept, aber auch die telemedizinische Kommunikation finde ich sehr praktisch.

Eine Frage fällt mir noch zum Thema Abrechnung ein: Haben Sie viele Honorarnoten, die per Überweisung bezahlt werden?

Das versuche ich weitgehend zu vermeiden, da ich sonst überprüfen muss, ob die Zahlung tatsächlich erfolgt ist. Ich biete grundsätzlich Barzahlung, Bankomat- und Kreditkartenzahlung sowie Überweisung an, aber in der Regel empfehle ich nur Bar- oder Kartenzahlung. Eine Ausnahme sind telemedizinische Konsultationen – hier bleibt meist nur die Möglichkeit der Überweisung.

Vielen Dank, Frau Priv. Doz .in Dr.in Med. Univ. Sandra Beinhardt, für Ihre Zeit und das informative Gespräch!

Priv. Doz .in Dr.in Med. Univ. Sandra Beinhardt

Fachärztin für Innere Medizin – Zusatzfachärztin für Gastroenterologie und Hepatologie


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