21. August 2020 Latido

Priv.-Doz. Dr. Karin Amrein, MSc – „Der größte Vorteil an LATIDO ist zweifelsohne, dass man die Software von überall verwendet werden kann.“

Im Oktober 2020 hat sich Priv.-Doz. Dr. Karin Amrein, MSc als Wahlärztin in Graz und Klagenfurt selbstständig gemacht. Wir freuen uns, Frau Priv.-Doz. Dr. Amrein, MSc mit unserer Software in Ihren beiden Ordinationen unterstützen zu dürfen. Vor einigen Wochen haben wir mit Frau Priv.-Doz. Dr. Amrein, MSc ein Feedback Gespräch durchgeführt. In diesem Zusammenhang hat Sie uns erzählt, warum sie sich für LATIDO entschieden hat und warum sie gerne mit LATIDO arbeitet.

LATIDO: Im Jahr 2018 haben Sie vom Krankenhaus in den niedergelassenen Bereich gewechselt. Im Herbst 2019 haben Sie sich dann entschlossen, Ihre eigene Wahlarzt-Ordination zu eröffnen. Was waren Ihre Beweggründe?

Priv.-Doz. Dr. Amrein, MSc: Vor meinem Start als selbstständige Wahlärztin habe ich knapp zwei Jahre lang Erfahrung im niedergelassenen Bereich gesammelt. Die Arbeitsweise im niedergelassenen Bereich kann man mit dem Krankenhaus kaum vergleichen. Die Selbstständigkeit bietet für Ärzte eine ganze Reihe an Vorteilen neben einigen wenigen Nachteilen.

Wie waren die ersten Monate in Ihrer Wahlarzt-Ordination?

Die ersten Monate waren ganz gut. Ich habe meine Ordination in Graz fix einmal pro Woche geöffnet. Zusätzlich biete ich sowohl in Graz als auch in Klagenfurt Termine nach Vereinbarung an. In den letzten Monaten waren jedoch aufgrund der COVID-19 Krise weitaus weniger Patientenkontakte zu verzeichnen, obwohl ich während dem „Lock-Down“ Termine auch via Videosprechstunde durchgeführt habe. 

Wie haben Sie sich auf das „Projekt Ordinationsgründung“ vorbereitet?

Die Ärztekammer hat gutes Informationsmaterial und veröffentlicht einige Leitfäden und Leitlinien zum Thema Ordinationseröffnung. Diese Unterlagen habe ich mir angesehen. Zusätzlich habe ich mir in der Ärztekammer Steiermark noch einen persönlichen Beratungstermin vereinbart. Durch diese Unterstützung konnte ich mir ein gutes Bild der Anforderungen für die Ordinationsgründung machen, vieles kommt aber doch als „learning by doing“.

Warum haben Sie sich entschlossen Ihre Wahlarzt-Ordination in einem Ordinationszentrum zu eröffnen?

Meiner Meinung nach eignen sich Ordinationszentren ideal für Wahlärzte, welche Ihre Tätigkeit nur nebenberuflich ausüben. Denn man kann auf die bestehende Infrastruktur des Ordinationszentrums zurückgreifen und muss nicht komplett von Null anfangen. Eine eigene Ordination anzumieten, wäre für mich nicht in Frage gekommen, da ich aktuell mit diversen anderen Themen, u.a. in der Forschung und als COVID-Epidemieärztin beschäftigt bin und dies auch weiterhin so beibehalten möchte.

Ich habe mich für das Hansa Privatklinikum entschieden, da es über einen hervorragenden Ruf, eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung und ausreichend Parkplätze verfügt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich im Hansa Privatklinikum bei Bedarf zusätzlich zu meinen gemieteten Zeiten noch weitere Zeiten buchen kann, um Akutpatienten zu sehen. Aktuell miete ich ausschließlich die Ordinationsräumlichkeit inklusive Hardware (z.B.: Computer und Drucker), weshalb ich mich um Themen wie die Arztsoftware selbst kümmern musste.

Was war die größte Herausforderung im Rahmen der Ordinationsgründung?

Ehrlicherweise war die Wahl der richtigen Ordinationssoftware eine der größten Herausforderungen. Von Seiten der Ärztekammer gibt es diesbezüglich keine Empfehlungen. Dies fand ich etwas enttäuschend, denn so musste ich mir selbst einen Überblick über die am Markt befindlichen Produkte verschaffen. Meiner Meinung nach könnte die Ärztekammer angehenden Wahlärzten die Wahl der Software erleichtern, indem sie zumindest die seriösen Arztsoftware-Anbieter auflistet. Damit wäre den Ärzten schon sehr geholfen. 

Wie haben Sie die richtige Software gefunden?

Es war nicht ganz einfach, sich einen Überblick über die am Markt befindlichen Produkte zu verschaffen. Primär muss man sich die Frage stellen, ob man eine webbasierte oder eine lokal installierte Software verwenden möchte. Ich habe anfangs einige meiner Kollegen gefragt und von allen ein unterschiedliches lokal installiertes Softwareprodukt empfohlen bekommen. Mir wurde jedoch rasch klar, dass ich aus verschiedenen Gründen keine lokal installierte Software verwenden möchte. Ausschlaggebend war für mich, dass ich von überall Zugriff auf meine Patientendaten habe, da ich sowohl in Graz als auch in Klagenfurt eine Ordination betreiben wollte. Außerdem hätte ich mir bei einer lokal installierten Lösung extra neue PCs anschaffen müssen. Am Markt für webbasierte Softwarelösungen gibt es aktuell nicht ganz so viele Anbieter. Nachdem ich einige webbasierte Softwarelösungen recherchiert hatte, habe ich mir die Testversionen von LATIDO und einem steirischen Anbieter angesehen.

Was waren letztlich die ausschlaggebenden Gründe für LATIDO?

Im Markt für webbasierte Softwarelösungen verfügt LATIDO über einen sehr seriösen Auftritt und ist mittlerweile auch schon einige Zeit am Markt. Ich schätze es, dass LATIDO bereits ein ausgereiftes Produkt und keine Betaversion ist. Ihr seid ein junges, motiviertes Team und bemüht Euch sehr, die Software laufend weiterzuentwickeln und Probleme unkompliziert und zeitnah anzugehen. Zusätzlich wird man unterstützt, dass die Software beim Kunden optimal eingesetzt wird. Bei Fragen kann ich mich an Euch wenden und erhalte im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht erst Wochen bzw. Tage später eine Antwort.

Hatten Sie irgendwelche Bedenken hinsichtlich der Nutzung einer webbasierten Ordinationssoftware?

Ich glaube webbasierte Softwarelösungen haben sich aktuell noch nicht so durchgesetzt, weil viele Ärzte noch Bedenken haben. Diese Bedenken sind meiner Meinung nach jedoch absolut unberechtigt. Selbst bei lokal installierten Softwarelösungen kann es passieren, dass einem der Laptop gestohlen wird und die Daten verloren sind, sofern man sich nicht stets um die Erstellung von Sicherungskopien kümmert. Bei LATIDO werden die Sicherkopien automatisch vom Anbieter erstellt und abgespeichert. Dies ist eine wesentliche Erleichterung für die Ärzte.

Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der digitalen Arzt-Patienten-Kommunikation?

Das Thema Datenschutz hat natürlich für Ärzte einen hohen Stellenwert. Mir ist es sehr wichtig, dass diesbezüglich alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Viele meiner Kollegen versenden routinemässig E-Mails mit Gesundheitsdaten an ihre Patienten, obwohl dies selbst mit dem Einverständnis des Patienten eigentlich nicht zulässig ist. Aus diesem Grund freue ich mich sehr über die Erleichterung, direkt aus der LATIDO Patientenkartei verschlüsselt mit meinem Patienten zu kommunizieren. Bevor die verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeit von LATIDO genutzt habe, habe ich meinen Patienten die Dokumente stets per Post gesendet. Das war zeitaufwendig und zugleich teuer. Mittlerweile nütze ich die digitale Arzt-Patienten-Kommunikation bei knapp 90% meiner Patienten. Im Vergleich zum postalischen Weg ist man auch preislich wesentlich im Vorteil. Das ist schon eine große Erleichterung.

Wie wird dies von Ihren Patienten angenommen?

In der Regel funktioniert die digitale Übermittlung sehr gut und die Patienten freuen sich über die Möglichkeit. Nur in Ausnahmefällen wollen (zumeist ältere) Patienten weiterhin per Post informiert werden bzw. können sich die Patienten nicht in Ihr LATIDO Patienten Portal einloggen.

Wie schnell haben Sie sich nach der gemeinsamen Einschulung und Einrichtung in LATIDO zu Recht gefunden?

Nach dem gemeinsamen Online-Onboarding habe ich die meisten Funktionen von LATIDO bereits sehr gut beherrscht. Natürlich kann man die Arbeitsprozesse und die Software noch verbessern. Bis dato hatte ich jedoch noch nicht die Zeit, um mich im Detail mit der Verbesserung meines Work-Flows zu beschäftigen. Es ist jedoch gut zu wissen, dass man theoretisch selbstständig laufend das gesamte System nach seinen Bedürfnissen adaptieren kann, ohne den Support in Anspruch zu nehmen.

Haben Sie die neuen Funktionen rund um die Telemedizin bereits ausprobiert?

Die Videosprechstunde habe ich insbesondere während dem COVID-19 bedingten „Lock-Down“ mindestens zweimal pro Woche genutzt. Dabei habe ich sowohl Erstvorstellungen als auch Kontrollen per Videosprechstunde abgewickelt. Als Internistin sind die Einsatzbereiche der Telemedizin natürlich in gewisser Hinsicht limitiert, aber ich denke schon, dass ich die Telemedizin weiterhin einsetzen werde, denn viele Patienten fahren einige Stunden zu mir in die Ordination. Eine Videosprechstunde ist hier für beide Parteien effizienter. Manchmal übermittle ich Überweisungen bereits vorab über die sichere und integrierte digitale Arzt-Patienten-Kommunikation von LATIDO an den Patienten. Der Patient kann dann nämlich bereits zur persönlichen Endbesprechung mit allen Befunden erscheinen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Support von LATIDO?

Der Support bei LATIDO ist sehr dynamisch. Ich bekomme sicherlich innerhalb von einem halben Tag eine vernünftige Antwort auf meine Fragen. Das ist ein wichtiger Aspekt der Software. Es gibt Anbieter, die sich leider nicht mehr melden. Wenn man dann telefonisch anruft, kommt bei der Hotline nicht durch oder bekommt erst einige Tage später eine Rückmeldung.

Was schätzen Sie am meisten an unserer Ordinationssoftware?

An LATIDO schätze ich so einiges. Ich kann mit LATIDO so gut wie papierlos arbeiten. In den Ordinationen, in denen ich zuvor gearbeitet habe, wurde viel Platz für die physische Archivierung benötigt. Dies wäre für mich persönlich ein Alptraum. Wenn ein Patient mit Befunden, Ultraschallbildern und sonstigen Dokumenten kommt, kann ich diese mit LATIDO vom Smartphone datengeschützt fotografieren und direkt dem jeweiligen Patientenakt zuordnen. Die Software ist zudem sehr intuitiv, nicht nur in der Anwendung, sondern auch bezüglich der Adaptierung, die ich selbstständig treffen kann, sodass ich meistens auch ohne den Support von LATIDO auskomme. Der größte Vorteil an LATIDO ist zweifelsohne, dass man die Software von überall verwendet werden kann.

Vielen Dank für das ausführliche Interview. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei der Arbeit mit LATIDO.

Priv.-Doz. Dr. Karin Amrein, MSc

Fachärztin für Innere Medizin

 

Ordination Graz

Körblergasse 42, Erdgeschoss, Behandlungsraum 3

A-8010 Graz

 

Ordination Klagenfurt

Völkermarkter Straße 15-19, 2. Stock, Ordination 5

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Termine nach Vereinbarung 

Telefon: +43 681 811 88 589

Online-Terminvereinbarung: www.dr-amrein.at



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