Primaria Univ.-Prof. Dr. Pia Veronika Vécsei-Marlovits, MSc, MBA ist Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie sowie Abteilungsvorständin der Augenabteilung der Klinik Hietzing. In ihrer Wahlarztordination im Ärztezentrum Hietzing bietet sie umfassende augenärztliche Diagnostik und Behandlung an. In diesem Gespräch berichtet Sie über Ihre mehrjährigen Erfahrungen mit LATIDO.
LATIDO: Sie sind schon länger Nutzerin von LATIDO – seit 2020. Haben Sie Ihre Wahlarzt-Tätigkeit generell mit uns begonnen, oder waren Sie auch schon vorher Wahlärztin?
Dr. Pia Veronika Vécsei-Marlovits: Ich bin schon seit 1999 Wahlärztin.
Wie haben Sie denn vorher Ihre Ordination organisiert, mit handschriftlichen Karteikarten?
Ja – und ehrlich gesagt bin ich mit den Karteikarten noch immer etwas schneller. Ich schreibe mir die Dinge auch heute noch schnell auf Papier und trage sie dann nach – so bin ich schneller, als ständig auf den Computer zu schauen, und dadurch präsenter bei den Patient:innen. Ich habe es einfach noch nicht geschafft, am Computer so effizient zu sein und gleichzeitig meinen Patient:innen die Aufmerksamkeit zu geben, die ich gern geben möchte.
Haben Sie sich schon mit unseren KI-Funktionen beschäftigt? Ich könnte mir vorstellen, dass das für Sie interessant ist und Sie dadurch deutlich schneller sind.
Noch nicht so viel, nein. Aber ich kann mir vorstellen, dass das genau für das, was ich gerade beschrieben habe, sehr hilfreich sein könnte, weil man ja unterschiedliche Optionen hat KI einzusetzen.
Schauen uns das am besten gemeinsam an, vielleicht gibt es neben KI auch noch andere Möglichkeiten, damit Sie schneller dokumentieren können – bestimmt gibt es noch etwas, das wir ausbauen können.
Warum haben Sie sich denn entschieden, überhaupt eine Software zu holen?
Weil ich sehe, dass wir im Digitalzeitalter sind und viele Prozesse dadurch schon sehr beschleunigt werden – Befundberichte, Datensicherheit/DSGVO, die Kommunikation mit Patient:innen, die Terminvergabe. Das ist alles einfacher geworden. Obwohl ich anfangs zu Ihrem Kollegen gesagt habe, ich brauche keinen Online-Kalender, die Leute rufen lieber an – das hat sich in den letzten 5 Jahren total gedreht. Obwohl ich ältere Patient:innen habe, Durchschnittsalter wahrscheinlich 75–80, machen diese sich mittlerweile Online-Termine aus. Am Anfang hatte ich vielleicht 10 % Online-Termine, jetzt sind es um die 50 %. Und dass man jetzt über das Handy ständig Zugriff auf die Daten hat, das ist sehr praktisch. Patient:innen schreiben mir und ich kann schnell nachschauen, was ich gesagt habe und was im Befundbericht steht – da bin ich sicher deutlich schneller und flexibler geworden.
Das heißt, Sie nutzen LATIDO auch von unterwegs und von zu Hause aus?
Ja.
Und schicken Sie Dokumente dann über die LATIDO-Patienten-Kommunikation, oder wie schicken Sie z.B. einen Brief zu?
Ja, neuerdings fast ausschließlich – das habe ich erst dieses Jahr entdeckt, die Patientenkommunikation. Das geht wirklich schnell, einfacher als E-Mail, weil ich mir nicht mal die Adresse heraussuchen muss.
Für Sie ist es deutlich einfacher, weil Sie über wenige Klicks alles durchschicken können und es ist außerdem datenschutzsicher, weil es auf beiden Seiten abgesichert ist. Wie nehmen das die Patient:innen an?
Sehr gut!
An das e-Card-System sind Sie ja noch nicht angeschlossen, richtig?
Nein, weil ich Wahlärztin bin, die nur einmal pro Woche ordiniert und ich nicht so viele Patient:innen in meiner Ordination habe – mein Hauptjob ist Primarärztin in einer Abteilung.
Haben Sie auch Assistenz, jemanden an der Rezeption?
Ja, ich habe eine Assistentin, die den Sehtest macht und parallel eingibt. Sie ist in ihrer eigenen Kabine, macht den Test, dann kommt der Patient bzw. die Patientin zu mir. Seit Jänner lasse ich außerdem Patient:innen, die sich online einen Termin buchen, auch einen Fragebogen vorab ausfüllen – das spart Zeit, weil man die Angaben direkt übernehmen kann.
Machen die Patient:innen das verlässlich?
Ja ich würde sagen 80% sind es, wo man die Angaben dann schon vorab hat.
Das heißt, Sie schauen den Fragebogen und Vorberfunde dann vorher durch, bevor die Patient:innen hereinkommen, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt?
Ja, aber ich bespreche alles dann trotzdem nochmal mit den Patient:innen. Es ist mir wichtig mir diese Zeit zu nehmen.
Ich möchte das Thema SumUp aufgreifen. Seit kurzem haben Sie die LATIDO-SumUp-Schnittstelle. Haben Sie das selbst verknüpft oder haben Sie dabei Hilfe gebraucht?
Selbst, aber ich habe es dann kurz checken lassen. Ich habe einen Euro eingezahlt, weil ich wissen wollte, ob es funktioniert – die Kollegin hat letztlich nur bestätigt, dass ich es richtig gemacht habe. Ich bin nach Ihrer Anleitung vorgegangen, und das hat super funktioniert.
Merken Sie, dass die Bezahlung jetzt viel schneller geht?
Ja! Vor allem muss man nicht hinterherlaufen, wenn das Geld bei der Überweisung nicht gekommen ist. Es gibt keine Fixkosten – bei 10 Patient:innen in der Woche zahlen sich hohe Fixkosten, die andere Systeme haben, nicht aus. Wenn ich es verwende, sind es 1-2 % Transaktionsgebühren, wenn ich es nicht verwende, dann zahle ich auch nichts.
Könnten Sie abschließend ganz kurz zusammenfassen, warum LATIDO für Sie gut funktioniert?
Ein sehr gutes Online-Terminvergabesystem. Einfache elektronische Kommunikation mit Patient:innen direkt in LATIDO. Die Einbindung von SumUp, also direkte Bezahlung über das System. Eine Software, bei der ich alles nachvollziehen kann.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben!

Primaria Univ.-Prof. Dr. Pia Veronika Vécsei-Marlovits, MSc, MBA
Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie
Website: https://www.augenarzt-wien.at/
